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nur interessant für Angehörige meiner Familie
und weitere Verwandtschaft

Grundsätzliches zur Heraldik
und Wappenbeschreibungen

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Etwas über Heraldik

Die Freude am farbigen Namenssinnbild, am Sippenwappen, ist in früheren Jahrhunderten lebhaft gewesen und hat zu einer Formenfülle und Gestaltungslust geführt, die in ihrer Vielfalt und Ihrem Einfallsreichtum außerordentlich ist und alle Gebiete der schmückenden Kunst befruchtet hat. Es gibt keinen Baustoff, sei es Stein, Holz, Keramik, Glas, Webstoff, Metall - sei es Buchkunst, Bildhauerei oder Malerei, die nicht Wappen in Form, Regel, Gestaltung und Zeitstil verarbeitet und oft in überraschender Schönheit gestaltet haben.

Entstanden aus der Kriegsbemalung der Waffen des wehrhaften Mannes, zum Teil auch aus altgermanischen runenartigen Namenszeichen zur Besitzabgrenzung, sind die Wappen im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr zum Sinnbild und Ehrenschild des jeweiligen Sippennamens geworden. Soviel sich ihr äußere Form im Wandel der Stile geändert hat, geblieben ist der Schild, der das Hauptbild trägt, der Helm mit der ausschweifenden Helmdecke, meist in den Schildfarben und über dem Helm das sogenannte Kleinod oder die Helmzier,  die zuweilen die Schildfigur wiederholt oder ergänzt, häufig auch ganz andere fantasievolle Formen hinzufügt, und sich gleichsam verselbständigt.

Ich habe in den Ahnentafeln die alten Wappen der bürgerlichen und adligen Familien, soweit sie mir erfaßbar waren, hinzugefügt, zunächst um die sonst graphisch langweiligen Aufzählungen zu beleben und die Wiederkehr der Namen übersichtlich zu machen, dann aber auch, um die etwas verschüttete Wappenfreudigkeit in unseren Kreisen wieder zu beleben.

Verdienen doch vor allem die bürgerlichen Wappen, die im Laufe der Kulturellen Verplattung des 19ten Jahrhunderts vielfach vergessen oder verloren gegangen sind, eine fröhliche Auferweckung. In geschlossenen Stadtschaften, wie etwa im engverbundenen Sippenkreis der Freien Reichsstadt Mühlhausen, hatte jede bürgerliche Familie ihr Wappen oder ihre Hausmarke, wie ja überhaupt die Wappenannahme sozusagen zum früheren Familienselbstbewußtsein gehörte. Dagegen sind in den Kreisen der Danziger Mennoniten, die sonst ihr genealogisches Zusammengehörigkeitsgefühl sehr pflegten, die Familiensinnbilder nur selten zu finden, meist nur dort, wo sie den Trägern noch aus ihrer holländischen Stammheimat in Erinnerung geblieben waren.

 

Familie  B o v e

 

aus Wildeshausen, Krs. Oldenburg 
Ältester bekannter Vorfahr im Mannesstamm:  Johann Hinrich Bowe, 
*  09.09.1820 in Wildeshausen,  
Vater des Johann Heinrich Bowe, 
*  02.07.1850 in Wildeshausen, 
+  31.01.1929 in Bremen ,  Postbeamter 

In Schwarz eine silberne Deichsel, beglei- tet allseits von je einem vierstrahligen silbernen Stern. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein schwarz - silbern übereck geteilter vierstrahliger Stern zwischen einem schwarz-silbern übereck geteilten Flug.
Neu angenommen am 30.März 1977 vom Antragsteller Hans-Heinrich Bove, Sparkassenangestellter in Hamburg, für sich und die übrigen Nachkommen seines o.g. Stammvaters Johann Hinrich Bowe, 
( 1820 - 1879)
Entwurf: Erwin Mahlke, Widdershausen
Eingetragen 20.09.1977 unter 7208 / 77

Familie Brachmann

In Silber auf grünem Boden ein vorwärts sehender alter bärtiger Mann, der die rotgekleideten Arme in die Seite stemmt. in blauem Rock mit weißem Kragen und Gurt. in roten Pluderhosen, blauen Strümpfen, hohem blauen Hut; auf dem gekrönten Helme mit rechts blau-silberner, links rot-silberner Decke drei Straußenfedern, eine silberne zwischen einer roten und blauen.


 

Familie Brutzer

 

 

Familie Nagel

 

evangelisch-lutherisch
Die Familie soll aus Holland stammen. Doch fehlen sichere Nachrichten bis auf den Notar Carl Leonard Nagel aus Wollin, der vielleicht die Familie nach Pommern verpflanzte, wo sie über 100 Jahre ausschließlich blieb. Im Jahre 1852 kam ein Urenkel des Genannten, der Pastor und Superintendent Leopold Julis Nagel aus Trieglaff in Pommern nach Breslau, und ward so Stifter der schlesischen Linie, die sich nun aber schon, gleich wie die pommersche Linie, nach den verschiedensten Gegenden verbreitet hat. Das geistliche Amt hat sich in der Familie bis jetzt durch viele Generationen ununterbrochen fortgeerbt. 

 

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Familie Wagner
aus Marienwerder

kommen  aus Marienwerder/ Ostpreußen

Die Familie ist als nicht  a l t  in dem Sinne, väterlicherseits läßt sie sich nicht weiter zurückverfolgen als bis auf den im Jahre 1762 geborenen Färbermeister Johann Christian Wagner. Dennoch hat sie einen eigenen Familiengeist zu entwickeln vermocht. Die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Familientage zeugen davon.

Familie Poltrock
aus Reddestow

 

 

Familie 
von Meerscheidt-Hüllessem


 

ein uraltes rheinländisches Rittergeschlecht aus Hüllessem, Kreis Uckerath, stammend und in ein schon erloschenen Zweige auch gräflich gewesen. Die Stammlinie noch in Bayern fortblühend. 
In neuerer Zeit kamen die H. aus Kurland nach Preußen, wo sie angesessen und bedienstet waren. Vo Preußen als freiherrlich anerkannt 1844


Erste urkundl. Erwähnung Henricus de Merenscede
aus dem Hause Merscheid bei Solingen, 1325 Schöffe
in Mühlheim (Ruhr).
1463 Arnoldus Merenschit gen. v. Hyldensheim.
Heinrich v. M. gen. H., 1530 Vasall DO in Kurld.
Preuß. Genehmigung zur Führung des Freiherrntitels
1838 Wilhelm v. M.-H.
Russ. Anerkennung des Baronstitels 1863.
Matr. Kurld 1620.
 

 

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